

Zu Hanami:
Stefan Winterle gehört zu den führenden Vertretern der Stencil Art in Deutschland.
Seine bevorzugten Arbeitsmittel sind Skalpell, Lasercuts, Sprühlack und am
Computer bearbeitete Fotografien, welche die Vorlage seiner „Stencil Art“ bilden.
An „Hanami“ hat er ein halbes Jahr gearbeitet. Mit dem Skalpell hat er rund 60
Schablonen angefertigt. Mit Hilfe dieser Schablonen konnte die Farbe in einem
aufwändigen Prozess auf eine eigens hergestellte Holzkassette aufgetragen werden.
Letzteren Vorgang hat er zwei Mal durchgeführt und zwei Masterversionen des
Motivs geschaffen.
Das Ergebnis ist erstaunlich. Stefan Winterle ist die fast fotorealistische Abbildung
einer Kirschblüte gelungen, welche nichts mehr mit herkömmlicher Graffiti-Kunst
gemein hat, sondern an ein klassisches Ölgemälde erinnert.
Zu den Randsteinen:
Die Anfänge seiner Kunst liegen in der Graffitibewegung der 90er Jahre.
Winterle's Themenwelt ist so vielfältig wie seine Interessen.
Diese können sowohl von politischen Geschehnissen, als auch vom Spaziergang
mit dem Hund inspiriert sein. Seine Werke wurden bisher in Europa, den USA,
Australien, Asien und im mittleren Osten gezeigt.
Stefan Winterle wurde 2011 mit dem Markgräfler Kunstpreis ausgezeichnet
und hat im gleichen Jahr die künstlerische Leitung einer Galerie übernommen.
Winterle zeigt Arbeiten von imaginären Strassenszenen- und Bildern, die zum
Teil auf Betonelementen, wie Rand- und Pflastersteinen gemalt sind.